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Ioannis Moraitis: Immobilienbewertung bei Bestandsimmobilien als Kaufgrundlage

Ioannis Moraitis: Immobilienbewertung bei Bestandsimmobilien als Kaufgrundlage

Die Überhitzung des Immobilienmarktes begünstigt, dass Kaufinteressenten immer häufiger schnelle Entscheidungen treffen. Gerade wenn es um eine Bestandsimmobilie in gefragter Lage geht, werden Vorsichtsmaßnahmen und Absicherungen zugunsten der eigenen Möglichkeiten vernachlässigt. Ioannis Moraitis gibt potenziellen Eigentümern die Empfehlung, ihren Kauf durch eine Immobilienbewertung vom Fachmann zu untermauern. Als Geschäftsführer der hedera bauwert und als Immobilienexperte mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung warnt Ioannis Moraitis davor, sich von Eile treiben oder durch andere Interessenten in eine unüberlegte Entscheidung drängen zu lassen.

„Eine Immobilienbewertung kostet Geld und erfordert die Expertise eines Fachmanns. Dabei ist es von primärer Bedeutung, den Experten anhand der Bausubstanz auszuwählen. Wer sich zum Beispiel für ein Fachwerkhaus entscheidet, sollte einen vereidigten Sachverständigen mit Spezialisierung im
 Holz- und Fachwerkbau beauftragen.“

Laut Ioannis Moraitis ist die Hinzuziehung eines Sachverständigen „mehr als eine Preisfrage“. Vielmehr geht es darum, den Wert einer Immobilie plausibel darzustellen und eventuelle Mängel oder Schwachstellen einzubeziehen. „Um Überraschungen zu vermeiden“, so Ioannis Moraitis, „ist das Geld in ein Sachverständigenurteil eine gute Investition.“ Während Neueigentümer älterer  Bestandsbauten im Regelfall auf einen Sachverständigen vertrauen und diesen zu einer zweiten Begehung hinzuziehen, verzichten Käufer neuerer Immobilien nicht selten auf die fachkundige Meinung. „Das kann gravierende finanzielle Fallstricke mit sich bringen“, weiß Ioannis Moraitis.“ Auch oder vielmehr gerade neuere Immobilien werden zu einem weitaus höheren, dem realen Wert nicht entsprechenden Angebotspreis veräußert. Ebenso sollte ein Käufer nicht außer Acht lassen, dass bauliche Mängel oder sonstige mit bloßem Auge nicht erkennbare Probleme hohe Sanierungskosten nach sich ziehen und den Hauskauf zu einer kräfte- und nervenaufreibenden Angelegenheit werden lassen können.“

Warum Eigentümer meist auf eine Immobilienbegutachtung verzichten

Wer sein Eigenheim oder die Eigentumswohnung verkauft, könnte mit einem Sachverständigengutachten umgehend und ohne längere Überlegungen einen objektrelevanten Angebotspreis bestimmen. „Dass Eigentümer auf das Sachverständigengutachten verzichten hat einen einfachen Grund“, merkt Ioannis Moraitis an und bezieht sich in dieser Aussage auf die Kosten, die ein professionelles Wertgutachten aufwirft. „Die Absicherung des Immobilienkaufs bleibt dem Neueigentümer überlassen, da nur die wenigsten Eigentümer auf einen Sachverständigen zurückgreifen. Nicht selten greift bei Immobilien die gekauft wie gesehen Devise, auch wenn dieser Gedankengang allein in Anbetracht der hohen Ausgaben keine überlegte Entscheidung ist.“ Ioannis Moraitis spricht sich dafür aus, bei derart
 hohen Summen unbedingt auf eine Expertenmeinung zu vertrauen. „Lediglich bei Neubauten“, fügt Ioannis Moraitis an, „kann aufgrund der Faktenlage auf eine Sachverständigenmeinung verzichtet werden. Bei älteren Objekten kann der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen und Gebäudeschäden erzeugt haben.“

Ein weiterer Grund für den häufigen Verzicht auf eine konkrete Bewertung der Immobilie wird durch den Markt begünstigt. Das Angebot für Bestandsimmobilien liegt weit unter der Nachfrage, so dass sich Käufer oftmals gezwungen sehen, schnell zu entscheiden und mit anderen Interessenten in den Wettbewerb zu gehen. Ioannis Moraitis betrachtet diese Entwicklung skeptisch und warnt Neueigentümer davor, ein Projekt zu finanzieren, über dessen Ausmaße sie keine Kenntnis haben und dessen Mängel ihnen unbekannt sind.

Was eine Immobilienbewertung aussagen muss

Ioannis Moraitis beobachtet den Markt in Berlin und anderen deutschen Großstädten seit einigen
 Jahren. Daher kann Ioannis Moraitis konkrete Aussagen treffen und über die Eile, mit der ein
 Objektkauf gerade von Selbstnutzern vorgenommen wird, berichten. Altbauten haben ihren Charme, weiß Ioannis Moraitis. Aber sie haben auch nicht zu unterschätzende Probleme, die man als Käufer einer Immobilie kennen sollte.

Im Bereich Immobiliengutachten gibt es verschiedene Optionen. Für den eigentlichen Bestandsimmobilienkauf ist das Wertgutachten ebenso von Bedeutung wie eine Sachverständigenmeinung, die über notwendige Sanierungen, über Wärmedämmung und statische Mängel Auskunft gibt. Wenn für ein Objekt eine Immobilienbewertung von Seiten des Verkäufers vorliegt, handelt es sich im Regelfall um eine reine Wertermittlung ohne die wichtigen Angaben, die den Käufer über zusätzliche Investitionen und Sanierungsaufwendungen aufklären. Ioannis Moraitis ist durch seine Funktion als Immobilienexperte über die verschiedenen Probleme in Kenntnis, die bei einem nicht abgesicherten Erwerb von Eigentum entstehen. „Ohne eine Immobilienbewertung“, so Ioannis Moraitis, „kaufen neue Eigentümer die sprichwörtliche Katze im Sack.“ Hier zieht er eine Überleitung zum Autokauf, der von den meisten Käufern über eine neue HU abgesichert und gleichzeitig mit einer Garantie belegt wird. „Sicherlich, der Automarkt ist nicht so überhitzt wie die Immobilienwirtschaft. Aber allein der Kostenaufwand sollte ein Anlass sein, Eigentumswohnungen und Häuser, vor allem in älteren Objekten, nicht ohne ein Sachverständigengutachten zu erwerben.“

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