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Im Fokus: Die häufigsten Mängel beim Kauf von Eigentumswohnungen

Im Fokus: Die häufigsten Mängel beim Kauf von Eigentumswohnungen

Für die weit überwiegende Anzahl von Personen stellt der Immobilienerwerb bzw. der Kauf einer Eigentumswohnung die größte Investition ihres Lebens dar. Umso erstaunlicher ist, dass in diesem Punkt viel Sorglosigkeit vorherrscht und sich nur wenige Käufer umfassend vorab informieren oder zumindest Unterstützung von Fachleuten einholen.  Mit den folgenden Zeilen verraten wir Ihnen, welche Mängel an Wohnungen besonders oft auftreten und wie diese zu bewerten sind.

 

Neubauten, Bestandsobjekte und das Alter der Immobilie

Steht bei Ihnen der Erwerb einer Eigentumswohnung an, sollten Sie diese, eine der wahrscheinlich größten Investitionen Ihres Lebens, nicht übers Knie brechen. Statistiken haben schon vor Jahren offenbart, dass viele Immobilienkäufer das Thema nicht sensibel genug und häufig nur unzureichend informiert angehen. Damit sie nicht zu der großen Zahl derjenigen Personen gehören, die im Nachhinein Mängel feststellen, sollten Sie zunächst wissen, dass die Unterscheidung zwischen Neubauten und Bestandsimmobilien die Basis ist.

 

Erfahrene Bauträger wie die hedera bauwert GmbH aus Berlin, achten bereits während der Bauphase darauf, dass der künftige Käufer keinerlei Grund für spätere Reklamationen hat. Diese Opportunität unterscheidet nämlich die eingangs erwähnte Differenzierung: Während bei Neubauten nach Abschluss der Bauphase Mängel direkt beim Bauunternehmen geltend gemacht werden können, liegt der Fokus bei Bestandsimmobilien vor allem auf versteckten Mängeln, wie der Verwendung gesundheitsschädlicher Materialien, veralteter Heizelemente, beschädigter Stromversorgungen oder dem Eindringen von Feuchtigkeit.

 

„Besonders wichtig ist, dass sich Wohnungskäufer vergegenwärtigen, dass das Risiko vorhandener Mängel umso größer ausfällt, desto älter die Immobilie ist. Vor dem Jahr 2000 standen, im Gegensatz zu heute, beispielsweise Themen wie der Schallschutz und eine hinreichende Wärmedämmung noch nicht so sehr im Fokus“, so ein Sprecher der hedera bauwert.

 

In diesen Bereichen der Wohnung lauern die meisten Mängel

 

Jede Bauperiode hat ihre eigenen Besonderheiten. So waren beispielsweise bis zum Jahr 1980 Kälte- und Wärmebrücken ein großes Problem, bis 1970 dagegen Fenster ohne vernünftige Dämmung sowie beschädigte Balkone.

 

Bei den zum Verkauf stehenden Eigentumswohnungen treten bei Fenstern die meisten Mängel auf, gefolgt von Heizungsanlagen und den elektronischen Kreisläufen. Auch die WC- bzw. sanitären Bereiche sind meistens nicht frei von Mängeln. Der energetische Zustand des Gebäudes wird ärgerlicherweise so gut wie nie berücksichtigt.

 

Laut den Experten der hedera bauwert GmbH handelt es sich gerade bei veralteten elektrischen Leitungsnetzen, unzureichenden Dämmungen oder Problemen mit der Wasser- und Heizungsversorgung um solche, die sogar manchen, nicht gewissenhaft genug arbeitenden Experten, verborgen bleiben. Laien haben hier häufig schlichtweg keine Chance, diese selbst zu entdecken.

 

Es geht jedoch auch evidenter: „Man mag es kaum glauben, aber selbst essenzielle Dinge wie eine korrekt bemessene Wohnfläche werden von Käufern häufig nicht überprüft, obwohl sie ein bedeutender, kaufpreisbildender Faktor ist“, so Ioannis Moraitis, der CEO von hedera bauwert.

 

Investition in fachmännische Unterstützung macht sich bezahlt

 

Der Berliner Immobilienexperte rät aufgrund der zahlreichen Fallstricke grundsätzlich zum Neukauf, empfiehlt gleichfalls aber allen anderen, sich unbedingt vor der finalen Kaufentscheidung fachmännischer Unterstützung – auch zur Auswertung des Energieausweises – zu bedienen.

 

„Damit meine ich nicht, sich im Bekanntenkreis bei anderen Haus- oder Wohnungsbesitzern umzuhören, sondern einen unabhängigen Architekten oder Immobiliensachverständigen mit der Begutachtung des Objekts gegen Entgelt zu beauftragen“, so der Unternehmer.

 

Besonders tückisch ist laut dem Chef der hedera bauwert, dass der Begriff des Sachverständigen hierzulande nicht geschützt sei. Jeder, der sich persönlich dafür geeignet hält, könne sich so nennen. Er rät daher Interessenten, sich an die Verbraucherzentrale zwecks Vermittlung geprüfter Fachleute zu wenden.

 

Die Kosten für einen renommierten Sachverständigen bewegen sich, je nach Verkehrswert, im höheren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich, was sich spätestens dann bezahlt macht, wenn dadurch die Traumimmobilie nicht zum Alptraum wird.

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